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Die koreanische Revolution auf dem siegreichen Weg in die Zukunft!

Bericht über die 6. erweiterte Plenartagung des ZK der Partei der Arbeit Koreas in der VIII. Wahlperiode

Die koreanische Revolution schreitet in ihrer gerechten Mission voran. Ihr siegreicher Vormarsch wird maßgeblich durch die Führung der Partei der Arbeit Koreas (PdAK) getragen, die in wissenschaftlicher Analyse und praktischer Umsetzung die Ideale der Revolution verteidigt und weiterentwickelt.

Das Jahr 2022 stellte die Werktätigen der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), die heldenhaften Offiziere und Soldaten der Koreanischen Volksarmee (KVA), aber auch die Parteimitglieder selbst vor beispiellose Herausforderungen. Allen Widrigkeiten zum Trotz blieb das Volk unter dem kämpferischen Banner der PdAK stets zuversichtlich und kann heute mit Stolz auf die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr zurückschauen.

Im Gegenteil stärkten die Krisen des vergangenen Jahres in Volk und Partei den Glauben an die eigene Leistung und den unerschütterlichen Willen, die gerechte Sache der koreanischen Revolution unabdingbar zu verteidigen. Durch geeinte Kraft wurden bedeutende Fortschritte erzielt, die den Weg in die Zukunft noch deutlicher definierten.

Existenzielle Bedrohungen für den Staat konnten entschieden, souverän und erfolgreich zurückgeschlagen werden. Dennoch birgt die heutige Situation weiterhin Gefahren, denen nur mit der bewährten und richtigen Führung der Partei und der einmütigen Geschlossenheit des mutigen koreanischen Volkes begegnet werden kann.

Die Partei als Speerspitze der Revolution hat daher auf der 6. erweiterten Plenartagung des ZK der PdAK in der VIII. Wahlperiode bedeutende Beschlüsse gefasst, um den Sozialismus koreanischer Prägung weiter zu verfestigen, die Souveränität des Staates zu erhalten und die Selbstbestimmung des koreanischen Volkes zu verteidigen. Damit schreitet sie konsequent auf den Pfaden des Großen Führers KIM IL SUNG und des geliebten Führers KIM JONG IL um die Ziele der Revolution zu verwirklichen.

Die Ehre des Vorsitzes über die Plenartagung kam dem hochverehrten Genossen KIM JONG UN – Generalsekretär der PdAK – zuteil, der unter stürmischem Beifall den Tagungssaal im Hauptquartier des ZK der PdAK – dem obersten Stab der Revolution – betrat.

Für seine souveräne und konsequente Führung von Partei und Staat, die im Sinne der koreanischen Revolution die fortschrittliche, sozialistische Entwicklung der DVRK vorantreibt und dem Volk Zuversicht gibt, würdigten ihn die teilnehmenden Genossen mit aufrichtiger Ehrerbietung.

Im Plenum waren die Mitglieder des Präsidiums des Politbüros beim ZK der PdAK, die Mitglieder und Kandidaten des Politbüros, die Mitglieder und Kandidaten des ZK der PdAK, sowie Mitarbeiter der Abteilungen des ZK der PdAK, Funktionäre der Ministerien, der zentralen Organe, der leitenden Organe auf Bezirksebene, der Städte, der Kreise und der wichtigen Betriebe und Organisationen zugegen.

Neben dem Vorsitz des verehrten Genossen KIM JONG UN wurde ein Präsidium aus Mitgliedern des Politbüros des ZK der PdAK gewählt.

Seine Eröffnungsrede begann Generalsekretär KIM JONG UN über die Wirkung des VIII. Parteitages, der den Kampfeswillen und die Energie von Partei und Volk nach schwierigen Zeiten neu belebte und den dynamischen Aufbau des Sozialismus in Korea beflügelte. Dem vorangegangen war ein Prozess, der die Wirkung innerer und äußerer Umstände auf die Revolution neu beleuchtete und deren Grundprinzipien bestätigte um daraus die Methoden für den weiteren Vormarsch zu entwickeln. Das waren wertvolle Erfahrungen, so KIM JONG UN.

Er betonte, dass die Lehren, die aus den Erfahrungen des letzten Jahres gezogen worden sind, Ansporn sein sollen, den Weg des sozialistischen Aufbaus auch unter den sich ändernden Umständen weiterzugehen. Diese Plenartagung soll helfen, die richtigen Weichen zu stellen, damit das Volk voll Zuversicht und Optimismus in die Zukunft schauen kann. Die Partei und ihre Mitglieder stehen dafür in der Verantwortung und müssen für dieses Ziel all ihre Energien aufwenden. Mit diesen Worten erklärte Generalsekretär KIM JONG UN den 6. Plenartagung des ZK der Partei in der VIII. Wahlperiode für eröffnet.

Folgende Punkte wurden auf die Tagesordnung gesetzt:

  1. Feststellung des Status wichtiger politischer Entscheidungen der Partei und des Staates für das Jahr 2022 und Erstellung eines Arbeitsplans für 2023.
  2. Kaderfrage
  3. Bilanz des Staatshaushaltes für 2022 und Entwurf eines Staatshaushaltes für 2023.
  4. Entwicklung der Revolutionsschulen und ihre Stärkung durch die Partei der Arbeit Koreas.
  5. Fünf Richtlinien zum Aufbau der Partei in der neuen Zeit.

Die Tagesordnung wurde vom Plenum einstimmig bestätigt.

Tagesordnungspunkt 1:

Feststellung des Status wichtiger politischer Entscheidungen der Partei und des Staates für das Jahr 2022 und Erstellung eines Arbeitsplans für 2023.

Der Bericht von Generalsekretär KIM JONG UN begann mit der Aufzählung erfolgreicher Projekte und Programme im Jahr 2022. Er konstatierte, dass im vergangenen Jahr bemerkenswerte Fortschritte in der Entwicklung von Partei und Staat zu verbuchen waren.

Die gesamte Parteitätigkeit war auf die vollkommene Ausführung der Beschlüsse der 4. und 5. Plenartagung des ZK der Partei in der VIII. Wahlperiode ausgerichtet. Das ZK der Partei zeigte auch in der rapiden und ernsten Phase innerer und äußerer Veränderungen entschlossene Führung und leitete die Parteiorganisationen und das Volk zu weiteren fortschrittlichen Initiativen an. Auch die eigenen Führungsqualitäten wurden in dieser Zeit kontinuierlich verfeinert, sodass die Arbeit des ZK gleichbleibend hohem Niveau im Geist der koreanischen Revolution fortgesetzt werden konnte.  

So wurden praktische Maßnahmen ergriffen, um die innerparteiliche Zusammenarbeit zu stärken und zu intensivieren. Zudem arbeitete das ZK erfolgreich an der Theorie über den Aufbau der Partei in der neuen Zeit. Ein mächtiger Schritt, der die künftige Entwicklung für Staat und Partei bestimmt und die Freiheit des koreanischen Volkes auf ewig garantiert.

Den äußeren Umständen Rechnung tragend, wurde die Organisation und Aufstellung der Atomstreitkräfte der DVRK gesetzlich verankert. Ein Garant für die Sicherheit der Demokratischen Volksrepublik Korea und ein deutliches Signal an die Welt, dass die Souveränität des Staates niemals verhandelbar sein wird. Dieser Schritt ist aber nicht nur Reaktion auf die sich verändernde Weltlage, sondern vor allem konsequente Fortsetzung parteipolitischer Maßnahmen, die den unbedingten Verteidigungswillen des koreanischen Volkes repräsentieren und eine neue Phase der fortschrittlichen Staatsentwicklung einleiten. Darüber hinaus analysierte und bewertete Generalsekretär KIM JONG UN auch die übrigen Maßnahmen zur Landesverteidigung, die im vergangenen Jahr immens intensiviert wurden.

Durch die fortwährende Stärkung der Verteidigungskraft ist es der Partei gelungen, eine starke militärische Macht zu entwickeln, die ihresgleichen sucht. Diese Leistung erfüllt die Partei, die Regierung und das Volk zu Recht mit großem Stolz.

Mit dem strategischen Konzept, den Schutz der staatlichen Interessen und die Verteidigung der Souveränität, zur Maxime allen Handelns zu erklären, wurde der willkürlichen Gewaltherrschaft des US-Imperialismus, der sich jüngerer Zeit immer stärker auf den ostasiatischen Raum fokussiert, ein empfindlicher Schlag versetzt.

Neben den militärischen und verteidigungspolitischen Leistungen würdigte Marschall KIM JONG UN auch die nicht minder beeindruckenden Erfolge in der Wirtschafts- und Kulturpolitik.

Besondere Aufmerksamkeit verdienten dabei die Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raumes, der in einem umwälzenden, revolutionären Prozess zu neuer Blüte gelangen soll.

Beispielhaft für diesen Prozess sind die erfolgreichen Bauprojekte in den Regionen Hwasong und Ryonpho, die für das Gesamtwirtschaftswachstum und die Verbesserung des Volkslebens von entscheidender Bedeutung sind. Im ganzen Land, in den Städten, Kreisen und Dörfern entstanden hochmoderne Wohnanlagen, als sichtbares Zeichen für Fortschritt und Wohlstand des koreanischen Volkes. 

Ferner erklärte der Generalsekretär: Das Jahr 2022 hat viele Leistungen und große Fortschritte gezeigt, es war damit alles andere als vergebene Zeit. Die sichtbaren Erfolge, die auf allen Gebieten erreicht worden sind, sind wertvolle Siege im Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung der DVRK. Diese Siege konnten nur mit dem entschlossenen Willen des untrennbaren Volkes erreicht werden, das den gegebenen Schwierigkeiten eisern Stand hielt und daraus Mut für den Aufbau aus eigener Kraft schöpfte. Eine Leistung, die in der Geschichte des Vaterlandes auf ewig einen wichtigen Platz eingenommen hat.

KIM JONG UN dankte im Namen des ZK der Partei, ihren Mitgliedern und allen Werktätigen der DVRK für ihren beharrlichen und mutigen Einsatz für die Verteidigung der Prinzipien der koreanischen Revolution und ihre Überleitung in eine neue Phase des Aufschwungs. Damit haben sie vor aller Welt bewiesen, dass das koreanische Volk unter der Fürsorge der Partei nicht nur zu allem entschlossen und bereit ist, sondern auch tatkräftig zu handeln vermag.

Er betonte, dass 2023 ein besonderes Jahr in der Geschichte der DVRK und in der Entwicklung des Sozialismus koreanischer Prägung werden wird. Nicht nur, weil mit dem 70. Jahrestag des Sieges im Vaterländischen Befreiungskrieges und dem 75. Gründungstag der DVRK gleich zwei Großereignisse auf dem Plan stehen, die würdevoll und festlich begangen werden sollen. Das dritte Jahr des auf dem VIII. Parteitag beschlossenen Fünfjahresplans, wird zudem eine wichtige Phase des sozialistischen Aufbaus einleiten und damit einen bedeutenden Grundstein für die Erfüllung des Fünfjahresplans legen.

Er appellierte daran, den Kampfgeist aus 2022 noch einmal zu verdoppeln, um aus 2023 ein Jahr der historischen Umwälzungen zu machen, dass unwiderruflich in die Geschichte der Republik eingehen wird.

2023 wird ein Jahr der großen Aufgaben. Es gilt die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gemäß den Zielen des Fünfjahresplans auszubauen und die Produktion weiter zu steigern zur Verbesserung des Volkslebens und Festigung des sozialistischen Vaterlandes.

Neben dem kämpferischen Apell fand Generalsekretär aber auch deutliche Worte gegenüber den innenpolitischen Gegnern. So kritisierte er scharf den sich verdeckt ausbreitenden Defätismus unter einem Teil der Wirtschaftsfunktionäre, deren Glauben an fremdländische Technologien im Widerspruch zu den Prinzipien KIM IL SUNGs, der konsequenten Ausrichtung auf Autarkie und Selbständigkeit stehen. Diesen Glauben gilt es loszuwerden, wie alle reaktionären Tendenzen, die der koreanischen Revolution und der Maxime des „Schaffens aus eigener Hand“ entgegenstehen. Obwohl den reaktionären Tendenzen immer wieder empfindliche Schläge verpasst worden sind, gilt es weiterhin wachsam zu sein und den Sozialismus koreanischer Prägung auch gegen innere Widerstände zu verteidigen.

Besonders der kämpferischen Arbeiterklasse, den Wissenschaftlern und Technikern, allen die an vorderster Front die Entwicklung der Volkswirtschaft tragen und vorantreiben obliegt es, in Gedanken an die 1960er und 1970er Jahre das Banner der Revolution hochzuhalten, und eisern an die Kraft des eigenen Schaffens, ohne fremden Einfluss, zu glauben.

Der Bericht KIM JONG UNs nannte weiter die wirtschaftlichen Kennziffern, formulierte die 12 wesentlichen Ziele, die in den einzelnen Zweigen der Volkswirtschaft im Jahr 2023 zu erreichen sind, und gab praktische Anleitung zur Erreichung dieser Ziele, die mittel- und langfristig der Erfüllung des Fünfjahresplans dienen.

Eines der dringlichsten Anliegen findet sich im vom Volk besonders gewünschten Wohnungsbau. Hier soll die erfolgreiche und begeistert wahrgenommene Arbeit aus dem vergangenen Jahr unvermindert fortgeführt werden. Konkret wurden im Jahr 2022 zum Beispiel 50.000 Wohnungen in Pjöngjang und 10.000 Wohnungen in der Region Hwasong errichtet. Allein in Hwasong entstand ein gänzlich neuer Straßenzug mit 3.700 Wohnungen. Diese Erfolge und Erfahrungen sollen beispielhaft für die weitere Entwicklung 2023, insbesondere dem Aufbau der Dörfer und des ländlichen Raums, sein.

Prägend für den ländlichen Raum und der DVRK insgesamt wird auch die fortschreitende und konsequente Entwicklung der Landwirtschaft sein. Dazu wurden bereits zahlreiche Aufgaben konkretisiert und der Weg für neue Projekte bereitet. Eine wichtige Aufgabe, der sich die Partei mit besonderer Hingabe widmet.

Auch in der Industrie, dem Dienstleistungswesen, der Fischerei und der Kommunalwirtschaft, kurz auf allen wirtschaftlichen Gebieten, die direkt mit dem Volksleben verbunden sind, muss sich unbedingt ein gutes und effizientes Arbeitssystem einspielen, damit die Sozialpolitik der Partei und des Staates zu voller Geltung kommt. Wissenschaft und Technik sind die Motoren für den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt. Daher ist es für die Partei oberste Prämisse, diese zu fördern und auf ein neues Niveau zu heben. Der Bericht des Generalsekretärs gab dazu bereits konkrete Anleitungen und verkündete wichtige Neuerungen für 2023.

Weiter heißt es: In der Bildungs-, Gesundheits- und Kulturpolitik gilt es, die Erfolge aus dem vergangenen Jahr fortzusetzen, aus den Erfahrungen die richtigen Schlüsse für die Zukunft zu ziehen und dort, wo Abweichungen entstanden sind, diese konsequent zu überwinden. Ein wichtiger Faktor dafür stellen die sozialistischen, patriotischen Massenbewegungen, die es in diesem Sinne zu organisieren und anzuleiten gilt.

KIM JONG UN wies darauf hin, das den traditionellen Werten der koreanischen Gesellschaft – die Treue und Loyalität zu Staat und Partei, die Vaterlandsliebe und der speziell koreanisch geprägte Patriotismus – höchste Aufmerksamkeit zuteil kommen muss. Denn aus diesen Werten entfalten sich die revolutionären Massenbewegungen und aus ihnen schöpft das Volk die Kraft, um die großen revolutionären Aufgaben zu bewältigen.

Im zweiten Teil seines Berichts analysierte Marschall KIM JONG UN die gegenwärtige außenpolitische Situation, insbesondere die zunehmenden Spannungen in den Nord-Süd-Beziehungen, die Frieden und Sicherheit der Region ernsthaft gefährden und zur Konsequenz haben, dass Partei und Staat noch mehr als sonst alle Energien in die dynamische Entwicklung und Verstärkung der Verteidigungskraft stecken müssen.

Die Konsolidierung des weltweit einmaligen Gesetzes über die Atomstreitkräfte und die bereits 2022 deutliche Entwicklung des militärischen Potentials der DVRK sind ein wichtiger Anfang, der den feindlichen Kräften, allen voran den USA, einen empfindlichen Schlag versetzt haben. In der Furcht vor derart mächtigen Gegenmaßnahmen schnüren die Imperialisten – tobend vor Wut und mit beispielloser Brutalität – ihr mörderisches Netz noch enger, um die DVRK weiter zu isolieren.

2022 verschärften die USA noch einmal ihre Aktivität auf der koreanischen Halbinsel. In ungezählten Manövern, zusammen mit der Armee des südkoreanischen Marionettenregimes, zeigte sich die kriegstreiberische Fratze. Selbst der atomare Erstschlag ist als Option längst etabliert und Teil der militärischen Übungen. Gleichzeitig bemüht man sich das Bündnis um Japan zu erweitern, um in einer Art „asiatischer NATO“ einen neuen Militärblock in der Region zu schaffen, der – stärker als zuvor – die DVRK unter kontinuierlichen militärischen Druck setzt.

Die angebliche Bedrohung aus dem Norden dient dabei besonders Südkorea als fadenscheinige Begründung für eine immer rasantere Aufrüstung, die einhergehen mit hasserfüllter Rhetorik und unüberlegten Provokationen. Daher ist es umso wichtiger und von entscheidender Bedeutung, so KIM JONG UN, die Anstrengungen zur Verstärkung der eigenen militärischen Macht zu verdoppeln, um die Sicherheit des Staates zuverlässig garantieren zu können.

Der Bericht betonte im Weiteren die besondere Stellung der Atomstreitkräfte und die Wichtigkeit deren Entwicklung, da sie als Abschreckungswaffe das wirksamste Instrument zum Schutz des Friedens und zu Stabilisierung der Region sind. Ungeachtet dessen ließ KIM JONG UN aber keinen Zweifel daran, dass die Waffen nicht nur Abschreckungscharakter haben, sondern im Ernstfall auch mit aller Härte und Entschlossenheit eingesetzt werden. Konkret bedeutet das vor allem die verstärkte Entwicklung ballistischer Interkontinentalraketen, um einen unverzüglichen und wirksamen atomaren Gegenschlag ausführen zu können. Parteiführung und Regierung haben bereits konkrete Pläne erstellt, die in die Gesamtstrategie über die Verstärkung der Atomstreitkräfte einfließen. Erklärtes Ziel für das Jahr 2023 ist es, die Massenproduktion voranzutreiben und den Bestand taktischer Atomwaffen exponentiell zu erhöhen. Ebenfalls fester Bestandteil der Strategie zur Verstärkung der Landesverteidigung ist der Start eines militärischen Aufklärungssatelliten. Der Bericht bestätigte, dass die dazu getroffenen Vorbereitungen seitens der Raumfahrtbehörde kurz vor ihrem Abschluss stehen.

Das südkoreanische Marionetten-Regime, das unverhohlen von Kriegsvorbereitungen spricht, ist unzweifelhaft zu unserem Feind geworden, sodass die Verteidigung des sozialistischen Vaterlandes und der koreanischen Revolution mit allen Mitteln gewährleistet werden muss.

Die große Stärke der Volksarmee liegt daher auch in ihrer politisch-ideologischen Schulung. Sie ist durchdrungen von den Idealen der Revolution und der Hingabe zu Volk und Land. Ausgehend von den Beschlüssen des VIII. Parteitages steht die KVA auch 2023 mit wachem Geist und brennendem Herzen an vorderster Front und folgt im 70. Jahr des Sieges im Vaterländischen Befreiungskrieg der Losung „Einer schlägt hundert!“.

Was wäre die KVA ohne die tapferen und fleißigen Menschen im Hintergrund. Der Bericht würdigt daher auch explizit die Großtaten der Arbeiter, Wissenschaftler und Funktionäre in der Rüstungsindustrie, die tagtäglich ihren Beitrag leisten, um die Armee auszurüsten und die Verteidigung ihres sozialistischen Vaterlandes zu gewährleisten. Die Pläne zur Landesverteidigung bedeuten auch in diesem Bereich ein deutliches Wachstum und verlangen von den Kämpfern an der Rüstungsfront zusätzliche Anstrengungen. Das untermauert KIM JONG UN in seinem Bericht mit eindeutigen Produktionszielen und Planvorgaben für 2023. Gleichzeitig macht er aber deutlich, dass er nicht im Geringsten daran zweifelt, dass die Arbeiter, Wissenschaftler und Funktionäre – wie viele Generationen zuvor – bereit sein werden, für die Verteidigung des Vaterlandes übermenschliches zu leisten.

Die internationale Entwicklung zu einem neuen „kalten Krieg“ und die zunehmend multipolare Welt fordern von der DVRK eine klare Positionierung. Diese kann nur in dem unbedingten Willen zur Verteidigung des Staates und zum Schutz der eigenen Interessen liegen, der grundlegend für Frieden und Sicherheit in der Region ist, so der Generalsekretär weiter. Dafür ist es unerlässlich, dem von den USA und seinen Vasallen angestrebten Konfrontationskurs mit unnachgiebiger Härte zu begegnen. Eine deutliche Warnung an diejenigen Länder, die versuchen, im vermeintlichen Schutz der ehemaligen Großmacht USA, sich in die innersten Angelegenheiten eines fremden Staates einzumischen.

Neben den wichtigen außenpolitischen Schritten für 2023, behandelte Marschall KIM JONG UN in seinem Bericht auch die nicht minder wichtigen Fragen zu innenpolitischen Veränderungen, welche die sozialistische Gesellschaftsordnung stärken sollen um die wegweisende Idee der koreanischen Revolution weiter zur Blüte zu verhelfen.

Allen voran gilt es die sozialistische Rechtsordnung, die das Volk schützt und den Staat trägt, stetig im Sinne der Revolution weiterzuentwickeln, damit alle Maßnahmen und Beschlüsse von Partei und Staat richtig und zielführend umgesetzt werden können. Das bedeutet in erster Linie strukturelle Änderungen im Verwaltungsapparat und eine Revision der Arbeitsweisen von Funktionären und Organisationen. Insbesondere die Arbeit der Bezirksparteikomitees und die ihrer verantwortlichen Sekretäre müssen eingehend beleuchtet werden. In seinem Bericht machte KIM JONG UN dazu klare Verbesserungsvorschläge und gab Anleitungen, um die Kampfkraft der Partei zu stärken und perspektivisch zu erhalten.

Mit einem leidenschaftlichen Appell an die versammelten Kader beendete Generalsekretär KIM JONG UN seinen dreitägigen Bericht. Gerade in diesen schicksalsträchtigen Zeiten müssen sie sich ihrer heiligen Pflicht gegenüber dem Volk – das unermesslich viel Vertrauen in ihre Arbeit legt und tapfer seinen selbstlosen Dienst tut, gegenüber dem Staat – unserem sozialistischen Vaterland und gegenüber den Ideen der koreanischen Revolution – die in der Welt einzigartig sind, bewusst sein, und alles menschenmögliche tun, um dieser Verantwortung gerecht zu werden.

Unter stürmischem Beifall stimmten alle Teilnehmer dem umfassenden Bericht KIM JONG UNs, der das vergangene Jahr noch einmal in aller Gänze beleuchtete und wegweisende Schritte für die Zukunft ankündigte, einstimmig zu. Der Bericht war ein Signal der Hoffnung und Zuversicht. Er machte noch einmal unmissverständlich deutlich, dass Volk und Partei eine untrennbare Einheit bilden und – trotz der schwierigen Zeiten – gemeinsam unter dem siegreichen Banner der Revolution in eine glückliche Zukunft für die Demokratische Volksrepublik Korea schreiten.

Dem ausführlichen Bericht des Generalsekretärs folgte ein Vorschlag des Vorsitzenden des Kabinetts, Genossen Kim Tok Hun, zur Verbesserung und Intensivierung staatlicher Aufgaben, einschließlich der Aufgaben, betreffend der Wirtschaftsleistung des Landes. Diesem folgten angeregte Diskussionen zwischen den leitenden Kadern unterschiedlichster Bereiche.

Ausgehend von der fulimanten Rede Marschall KIM JONG UNs zogen sich die einzelnen Gremien unter Leitung führender Partei- und Regierungskader zu 2-tägiger Beratung zurück, um für die in der Rede genannten Ziele und Handlungsanweisungen einen wissenschaftlich fundierten Ablaufplan für das Jahr 2023 zu erstellen.

Das Politbüro des ZK der Partei beriet unterdessen über eine Beschlussvorlage. Dazu überprüften die Genossen den Zustand des Staatshaushaltes für das neue Jahr und besprachen wichtige Fragen zur Entwicklung der Volkswirtschaft um Entscheidungen für weitere Maßnahmen zu treffen.

Die Plenartagung nahm den anschließend erfolgten Beschluss über ersten Besprechungspunkt einstimmig an.

Tagesordnungspunkt 2:

Kaderfrage

Folgende Mitglieder und Kandidaten des ZK der PdAK wurden abberufen und gewählt:

Jon Sung Guk, Kim Tu Il, Song Yong Gon und Pak Song Chol

wurden von Kandidaten zu Mitgliedern des ZK,

Pang Tu Sop, Choe Chol Ung, Pak Myong Son, Ri Yong Sik, Paek Song Guk, Kim Yong Su, Kim Yong Hwan, Ri Ho Rim, Ho Chol Yong, Yu Jin, Sin Ki Chol, Kim Sang Gon und Ri Hye Jong

wurden ohne Kandidatenstatus direkt zu Mitgliedern des ZK gewählt.

Kim Yong Sik, Thae Hyong Chol, Kim Chang Sok, Jo Sok Chol, Jong Yong Nam, Ri Song Bom, Kim Phyong Hyon, Won Kyong Mo, Sin Song Guk, An Sung Hak, Ho Chol Ho, Song Myong Hun, Paek Song Guk, Kim Kum Chol, O Chol Su, Choe Son Il, Kim Son Guk, Jang Se Il, Ri Kyong Il, Jon In Chol, Kim Tu Hong, Pak In Gi, Yu Chol U, Kim Song Chol, Choe Tu Yong und Ryang Kil Song

wurden zu Kandidaten des ZK der Partei gewählt.

Folgende Mitglieder und Kandidaten des Politbüros beim ZK der PdAK wurden abberufen und gewählt:

Pak Su Il wurde zum Mitglied des Politbüros beim ZK der Partei gewählt.

Ju Chang Il, Ri Hi Yong, Kim Su Gil, Kim Sang Gon und Kang Sun Nam wurden zu Kandidaten des Politbüros beim ZK der Partei gewählt.

Als Sekretär des ZK der PdAK wurde Pak Jong Chon abberufen und Ri Yong Gil neu gewählt.

Als Vizevorsitzender der Zentralen Militärkommission der PdAK wurde Pak Jong Chon abberufen und Ri Yong Gil neu gewählt.

Als Vizevorsitzender der Zentralen Revisionskommission der PdAK wurde Kim Sang Gon gewählt.

O Il Jong, Kim Sang Gon, Kim Yong Su und Ri Hye Jong wurden zu Abteilungsleitern des ZK der Partei ernannt.

Kim Yong Sik wurde zum Ersten Stellvertretenden Abteilungsleiter des ZK der Partei ernannt.

Folgende verantwortliche Sekretäre der Bezirksparteikomitees wurden abberufen und ernannt:

Kim Su Gil wurde zum Verantwortlichen Sekretär des Stadtparteikomitees Pyongyang, Pak Thae Dok zum Verantwortlichen Sekretär des Bezirksparteikomitees Süd-Hwanghae, Paek Song Guk zum Verantwortlichen Sekretär des Bezirksparteikomitees Kangwon ernannt.

Folgende Kader der Regierungsorgane wurden abberufen und ernannt:

Kim Chol Ha wurde zum Minister für Chemieindustrie, Kim Chang Sok zum Minister für Leichtindustrie, Jo Sok Chol zum Vorsitzenden des Komitees für Güterkontrolle, Ri Yong Sik zum Leiter der Politischen Verwaltung und zugleich Verantwortlicher Sekretär des Parteikomitees des Kabinetts ernannt.

Als Kommandeure der bewaffneten Organe wurden abberufen und ernannt:

Pak Su Il wurde zum Generalstabchef der KVA, Kang Sun Nam zum Minister für Nationale Verteidigung der DVR Korea, Ri Thae Sop zum Minister für Öffentliche Sicherheit ernannt.

Tagesordnungspunkt 3:

Bilanz des Staatshaushaltes für 2022 und Entwurf eines Staatshaushaltes für 2023.

Als dritter Tagesordnungspunkt folgte die finale Prüfung des Staatshaushaltes für 2022 und 2023 durch die Plenartagung. Nach erfolgter Prüfung genehmigte die Plenartagung die Vorlage der Haushalte auf der 8. Tagung der Obersten Volksversammlung in der XIV. Legislaturperiode.

Tagesordnungspunkt 4:

Entwicklung der Revolutionsschulen und ihre Stärkung durch die Partei der Arbeit Koreas.

Im vierten Tagesordnungspunkt beriet die Plenartagung über den Beschluss zur Stärkung und Entwicklung der Revolutionsschulen durch die Partei der Arbeit Koreas. Der Beschluss wurde einstimmig angenommen.

Tagesordnungspunkt 5:

Fünf Richtlinien zum Aufbau der Partei in der neuen Zeit.

Der fünfte und letzte Tagesordnungspunkt behandelte in einem Bericht des Generalsekretärs KIM JONG UN die fünf Richtlinien zum Aufbau der Partei in der neuen Zeit. Darin hieß es:

„Unsere Partei hat in ihrer historischen Mission, das Schicksal und die Zukunft des koreanischen Volkes verantworten zu müssen, eine beinahe 80 Jahre lange Geschichte als Regierungspartei hinter sich. In dieser ehrenvollen Tradition ist es unsere wichtigste Aufgabe, den Veränderungen der Zeit offenen Auges entgegenzusehen, ihre wirkliche Lage zu erkennen und auf dieser Basis die feste Grundlage zu schaffen, die den revolutionären Charakter der Partei bewahrt und ihre führende und avantgardistische Rolle verstärkt.“

Die im Weiteren von KIM JONG UN formulierten Ideen und Theorien sollen die Partei modernisieren, gleichzeitig aber ihr revolutionäres Wesen und ihren ideologischen Aufbau erhalten. Die wertvollen Erfahrungen aus der Geschichte der Partei werden dabei ebenso berücksichtigt, wie die dringenden aktuellen Fragen der praktischen Parteiarbeit. Mit Akribie und strengem analytischem Vorgehen wurden diese bedeutenden Grundsätze wissenschaftlich fundiert aufgestellt, und den Parteifunktionären und -mitgliedern vorgelegt. Dort fanden sie vollste Zustimmung und einhellige Unterstützung.

Die Herausforderungen der neuen Zeit wecken den Kampfgeist der Partei auf allen Ebenen und in allen Organisationen, so KIM JONG UN, und bestärken die Parteimitglieder in ihrer politischen Wachsamkeit. Die neu entwickelten Grundsätze verwandeln diesen Eifer zu einem Sprungbrett für eine nachhaltige Entwicklung der Partei und eine Stärkung ihrer soliden Basis.

Eine Basis, die aus dem absoluten Vertrauen der Werktätigen in die Partei, als treusorgende Mutter und siegreiche Wegweiserin erwächst. Millionen pflichtbewusster Parteimitglieder ringen – ideologisch und moralisch gefestigt – mit dem ZK und den Parteiorganisationen um ein reines und gesundes politisches Klima, in dem unser sozialistisches Vaterland wachsen und gedeihen kann.

Die Zeit entwickelt sich weiter und mit ihr die Revolution. Die wissenschaftliche Ausarbeitung der 5 Richtlinien zur Erneuerung der Partei, die insbesondere auch den historischen Verlauf berücksichtigte, hat erneut die Richtigkeit und Kontinuität der Revolution bewiesen und sie gerade rechtzeitig auf die sich rapide ändernden Gegebenheiten vorbereitet.

KIM JONG UN zeigte sich davon überzeugt, dass die neu aufgestellten Richtlinien die Partei in ihrem Charakter weiter festigen wird, damit sie ihrer heiligen Verantwortung gegenüber dem Volk und dem Land noch in hundert oder tausend Jahren gerecht wird. Im Anschluss an seine Rede legte Marschall KIM JONG UN der Plenartagung die 5 Richtlinien zur Erneuerung der Partei zum Beschluss vor und bat darum, diese offiziell zur Parteidoktrin zu erklären.

Begeistert von den Ausführungen KIM JONG UNs stimmten die Genossen der Plenartagung einstimmig den neuen Richtlinien zu und eröffneten damit ein historisches Kapitel in der Geschichte der Partei der Arbeit Koreas.

Mit einer flammenden Abschlussrede KIM JONG UNs endete die Plenartagung. Darin sagte er:

„Unser Kampf beschränkt sich nicht darauf, sich den schwierigen Situationen einfach hinzugeben und sie zu ertragen. Vielmehr sind es die schwierigen Situationen, die uns befeuern nach Höherem zu streben, um den Weg des Fortschritts unermüdlich weiterzugehen und all unsere Energien in den Aufbau unseres sozialistischen Vaterlandes zu stecken.

Im neuen Jahr erwarten uns schwierige, vielleicht sogar kritische Situationen, die unseren Kampfeswillen auf die Probe stellen werden. Ich bin aber der festen Überzeugung, dass wir mit eisernem Willen und mutiger Entschlossenheit auch diese Klippen sicher umschiffen und hoffnungsvoll in die Zukunft schauen werden.

Weder das Schicksal noch irgendeine fremde Macht werden uns bei diesem Weg begleiten. Wir vertrauen einzig und allein auf die uns und unserem starken Volk innewohnende Kraft, die uns hilft, allen Gefahren zu trotzen.

Ich bin zuversichtlich, dass wir die beschlossenen Ziele in der festgelegten Zeit erreichen und das diese Ziele einen weiteren großen Schritt auf dem siegreichen Marsch der koreanischen Revolution bedeuten.“

KIM JONG UN zeigte sich überzeugt von der festen Verbundenheit und der unumstößlichen revolutionären Gesinnung aller Teilnehmer des Plenartages und war sich sicher, dass die weitgefassten Beschlüsse vollumfänglich und gewissenhaft umgesetzt werden.

Die Teilnehmer schworen indes der Partei, dem ZK und ihrem Generalsekretär, der in rastlosem Einsatz, mit ideologischem Scharfsinn und sicherer Führung die Geschickte des Landes in diesen schwierigen Zeiten lenkt, erneut die Treue und jubelten ihm begeistert zu.

Die 6. Plenartagung des ZK der PdAK in der VIII. Wahlperiode demonstrierte einmal mehr die Tatkraft und Entschlossenheit der Partei, die unermüdlich voranschreitet auf dem Weg des sozialistischen Aufbaus und des Fortschritts. Ihr Kampfgeist gibt Mut und Kraft und entfacht das revolutionäre Feuer in den Herzen des koreanischen Volkes.


Seoul dreht an der Eskalationsspirale

Die südkoreanische Marionetten-Regierung unter dem rechtskonservativen Präsidenten Yoon Suk-yeol droht den Konflikt auf der koreanischen Halbinsel zu eskalieren.

Wie jüngst die Junge Welt berichtete, äußerte sich Yoon in einem Interview mit der Zeitung „Chosun Ilbo“ über Pläne, bei künftigen Manövern mit der US-Armee auch den Einsatz von Atomwaffen zu üben.

Ein Eklat! Denn damit scheint der US-besetzte Süden nun den de facto-Status der „nuklearen Teilhabe“ zu erlangen. (Ähnlich der BRD im Rahmen des US-amerikanisch dominierten NATO-Bündnisses.) Was das für den brüchigen Waffenstillstand entlang des 38. Breitengrades bedeutet, dürfte klar sein. Stimmen werden laut, die bereits von einer „ostasiatischen Mini-NATO“ sprechen.

Besonders brisant ist dabei die Haltung der Regierung Yoons, die seit ihrem Machtantritt im März letzten Jahres keinen Zweifel daran lässt, dass Frieden und Verständigung keine Optionen für sie sind.

Im Gegenteil verschärfte sich nicht nur der Ton gegenüber der Demokratischen Volksrepublik Korea. Dem rhetorischen Säbelrasseln folgten immer wieder auch militärische Provokationen, bis hin zu geheimen Spezialoperationen, die direkt die territoriale Integrität der DVRK bedrohten. (Die AiP berichtete über die Covid-verseuchten Flugblätter, die mit Ballons über die innerkoreanische Grenze geschickt wurden.)

Pjöngjang reagierte dagegen besonnen, aber bestimmt. In logischer Konsequenz zu der immer aggressiver und unberechenbarer agierenden Clique um Präsident Yoon potenzierte die DVRK ihre militärische Schlagkraft und stärkte damit die Verteidigungsfähigkeit des Landes. Dem militärischen Atomprogramm kommt dabei besondere Bedeutung zu, ist doch der Bestand und die Entwicklung atomarer Abschreckungswaffen ein wichtiger Garant für den Erhalt der Souveränität. (Libyen und der Irak lassen grüßen …)

Die Frage ist nun, was die anderen Akteure der Region auf das Kriegsgebrüll aus Seoul entgegnen. Insbesondere die Reaktionen Chinas und Russlands, als Partner und Nachbarn der DVRK werden mit Spannung erwartet. Aber auch aus Washington ist bislang weder Zustimmung noch ein Dementi zu vernehmen. Man hüllt sich stattdessen in vielsagendes Schweigen.

Der Bericht über die 6. erweiterte Plenartagung des ZK der Partei der Arbeit Koreas in der VIII. Wahlperiode nimmt Stellung dazu.


Ein frohes neues Jahr 2023

Die Antiimperialistische Plattform Deutschland wünscht all seinen Lesern, Mitgliedern, Kandidaten und Sympathisanten ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Auch 2023 werden wir weiterhin unermüdlich für echte internationale Solidarität aller fortschrittlichen Kräfte dieser Welt und das Selbstbestimmungsrecht der Völker kämpfen.

Wer die Welt verändern will, muß sie erkennen.
Wer sich befreien will, braucht Genossen.
Wer Kraft entfalten will, muß sich organisieren.
Wer ein freies, menschliches Leben erringen,
die Zukunft gewinnen will,
der muß kämpfen!

Dr. Ernesto „Che“ Guevara

Unsere Brüder und Schwestern in der DVRK begrüßen das neue Jahr 2023 (Juche 112)


Exklusiv: Pictoral Korea Nr. 9

Einzigartige Informationen, unverfälscht und echt … direkt aus der DVRK.

Heute bieten wir unseren Lesern exklusiv die Ausgabe 9 des offiziellen Magazins „Pictoral Korea“ aus der Demokratischen Volksrepublik Korea zum Herunterladen.

Wir wünschen viel Freude beim Lesen!


Blumen zu Ehren KIM JONG ILs

Anlässlich des 11. Todestages des geliebten Führers KIM JONG IL verwandelte sich am 17. Dezember der Boden vor dem Großmonument Mansudae in der Hauptstadt der Demokratischen Volksrepublik Koreas (DVRK) – Pjöngjang – in ein Meer voll Blumen.

Zahlreiche fortschrittliche Kräfte weltweit – Organisationen, Einzelpersonen und Landsleute im Ausland – schickten als Zeichen Ihrer Ehrerbietung und Anerkennung der großartigen Leistungen KIM JONG ILs farbenfrohe Blumenkörbe und kämpferische Grußbotschaften.

Das Blumenmeer ist sichtbares Zeichen echter internationaler Solidarität und soll dem Volk Koreas über die Trauer des Verlustes Trost, Freude und Hoffnung spenden.

Würdigungen kamen unter anderem von der Volksbefreiungsbewegung Angolas, der Volksbefreiungsfront Algeriens, der chinesisch-koreanischen Freundschaftsgesellschaft, dem Pekinger Chao-Ya-Zentrum für kulturellen Austausch, der Generalvertretung der in China lebenden Koreaner, Herrn Rufino Ndong Esono Nucham – Minister für Kultur, Tourismus und Handwerk von Äquatorial-Guinea und vielen weiteren mehr.

Die koreanische Nachrichtenagentur KCNA erwähnt namentlich alle Organisationen und Personen, die zum 11. Todestag KIM JONG ILs ihre Aufwartung machten.

Auch die Antiimperialistische Plattform Deutschland hat wieder gesammelt und ebenfalls einen prachtvollen Blumenkorb gespendet, der von treuen Genossen in Pjöngjang zu Füßen der Statuen KIM IL SUNGs und KIM JONG ILs aufgestellt worden ist.

Damit steht die AiP in guter Tradition Schulter an Schulter mit dem koreanischen Volk und in brüderlicher Verbundenheit zur Partei der Arbeit Koreas und zum obersten Führer KIM JONG UN.

Blumenkorb der Antiimperialistischen Plattform Deutschland


Ein herzlicher Gruß an den Genossen „Saisonkoch“

Heute möchten wir ausnahmsweise etwas Werbung machen und senden unsere herzlichsten Grüße in die herrlichen Südtiroler Alpen.

Dort beheimatet ist – nach kapitalistischer Annexion der DDR im freiwilligen Exil – unser Genosse, der „Saisonkoch“.

Er ist nicht nur eifriger AiP-Leser, sondern verfolgt auch viele weitere progressive Kanäle, deren Nachrichten er auf seiner eigenen Website zusammenfasst und kommentiert. Ein Quell für jeden, der sich abseits staatlich und privatwirtschaftlich finanzierter Medien über die fortschrittlichen Kräfte in der Welt informieren möchte.

Aber damit nicht genug … Der „Saisonkoch“ ist selbst als Autor beileibe kein „unbeschriebenes Blatt“ (im wahrsten Sinne des Wortes). Bereits acht gedruckte Bücher, unter anderem über das Leben als Saisonarbeiter in den südtiroler Alpen, sind bereits aus seiner Feder geflossen. Dazu gesellen sich zahlreiche kurze, aber auch längere unterhaltsame und informative Artikel, die regelmäßig auf seiner Seite veröffentlicht werden.

Seine Texte sind dabei stets mit schelmischer Ironie, feinem Witz und kräftigem Biss (je nach Thema) garniert. Alles in allem bietet unser Genosse, wie es sich für ein Mitglied der „weißen Brigade“ gehört, ein reichhaltiges, nahrhaftes und gut gewürztes Angebot für Wissenshungrige, dass (fast) jeden Geschmack trifft.

Wer jetzt also Lust auf gehaltvolle Informationen und genussvolle Unterhaltung bekommen hat, ist herzlich eingeladen, den „Saisonkoch“ auf seiner Seite zu besuchen:

https://dersaisonkoch.blog

Als Antiimperialistische Plattform Berlin ist es uns außerdem eine Ehre, dem Genossen „Saisonkoch“ die herzlichsten, persönlichen Grüße und Wünsche unserer verdienten Genossen Generalmajor Heinz Engelhardt (ehem. Bezirksverwaltungsleiter des MfS in Frankfurt, Oder) und Major Bernd Brückner (ehem. Leiter des Sicherungskommandos „Honecker“) zu übermitteln.


Blühende Landschaften

Das war es, was uns dereinst die Bundesbirne beim Übergang in den realexistierenden Kapitalismus versprochen hat.

Nachdem die Treuhand-Verantwortlichen mit vollen Taschen zurück in den Westen gingen, das Volk enteignet und die Industrie flächendeckend demontiert war, blühte in den sogenannten neuen Bundesländern dann allenfalls das Unkraut in den stillgelegten Betrieben, Polykliniken und Oberschulen … aber das ist ein anderes trauriges Kapitel.

Um echte blühende Landschaften zu sehen, müssen wir den Blick auf unsere Brüder und Schwestern in der Demokratischen Volksrepublik Korea wenden.

In solidarischer Gemeinsamkeit und mit beispielloser Ideen- und Tatkraft schreitet die Entwicklung des ländlichen Raums in der DVRK voran. Zum Beispiel in der Region Ryonpho im Osten des Landes:

Hier entstand innerhalb kürzester Zeit eine Gewächshausfarm mit innovativen Produktionsanlagen für den Gemüseanbau. Neben den rund 850 Hydrokultur-Treibhäusern für die industrialisierte Landwirtschaft finden sich auf dem 280 Hektar großen Areal zudem voll ausgestattete und modern eingerichtete Wohnungen für bis zu 1.000 Haushalte, sowie ein Dienstleistungszentrum, Schulen und ein Kulturhaus.

So können … nein … so müssen und sollen blühenden Landschaften aussehen.

Dazu braucht es einen gemeinsamen Willen, ein gemeinsames Ziel und ein Volk, das wie eine Familie fühlt, handelt und sich umeinander sorgt. Oder, um es frei nach KIM JONG IL zu sagen: „Große Ideen schaffen großartige Zeiten!“.


Zauberhaftes Korea – Teil 3

Das Licht des Fortschritts strömt durch die Straßen Pjöngjangs.

Und ganz besonders durch die strahlend illuminierte Songhwa-Straße im Osten der Hauptstadt, wie diese eindrucksvolle Nachtaufnahme beweist.

Von sage und schreibe 10.000 Wohnungen wird die erst im April eröffnete Prachtstraße umsäumt. In den topmodern ausgestatteten Appartements leben leitende Angestellte und einfache Werktätige gleichermaßen Tür an Tür. Wie in der Demokratischen Volksrepublik Korea üblich, natürlich völlig kostenfrei.

Ein wahrhaft leuchtendes Beispiel für technischen und sozialen Fortschritt.


Volk mit Zukunft

Staatliche Kinderfürsorge in der Demokratischen Volksrepublik Korea

Das größte Glück dieser Erde lebt in unseren Kindern. Ihnen gilt all unsere Aufmerksamkeit, unsere Fürsorge und unsere ganze Liebe. Kinder sind für uns gleichermaßen Bestand und Zukunft. Denn ohne sie sind wir nichts und bleiben vergänglich. Allein die Familie ist es, die unseren Fortbestand sichert.

Aus den Familien aber wächst das Volk. Und wie in der Familie kann man die Zukunft eines Volkes daran ermessen, wie es sich um seine Kinder kümmert. Ein besonders positives Beispiel dafür liefern uns unsere Brüder und Schwestern aus der Demokratischen Volksrepublik Korea.

Hier ist das Volk eine große Familie. Die Rolle von Vater und Mutter übernehmen Staat und Partei, die sich in liebevoller Hingabe um den Nachwuchs kümmern und so dem starken koreanischen Volk eine leuchtende Zukunft sichern.

Der folgende Film zeigt in eindrucksvoller Weise, wie das System der staatlichen Fürsorge in der DVRK funktioniert.

WARNUNG: Auf Leser, deren Blick auf die DVRK von jahrelanger Indoktrination und dem exzessiven Konsum hetzerischer West-Medien verzerrt ist, mögen die Bilder im ersten Moment verstörend wirken. Unser Tipp: Reiben Sie sich die Augen, lassen Sie die glücklichen Gesichter der Kinder Koreas auf sich wirken und machen Sie sich doch einfach Ihr eigenes Bild.


Eine wahrhafte VOLKS-Armee

Wir. Dienen. Deutschland. – das ist der markige Leitspruch der Bundeswehr. Das mit „Deutschland“ dabei vorrangig wirtschaftliche Interessen – nicht nur Deutschlands, sondern auch die unserer NATO-„Partner“ – gemeint sind, und diese in alter imperialistischer Tradition auch gerne am Hindukusch statt im Erzgebirge verteidigt werden, ist ein offenes Geheimnis. Nicht umsonst ist die Bundeswehr von einer Pflichtarmee, mit ihrem Anspruch, einen repräsentativen Querschnitt des Volkes zu bilden und einen Ehrendienst an eben diesem Volke abzuleisten, zu einer reinen Söldnerarmee verkommen. Der Wert des Soldes ist halt auch ein Wert. Ob es sich dafür zu sterben lohnt?

Sagen wir mal so … dem vom Monopolkapitalismus prekarisierten Arbeiter, der aus einem maroden Bildungssystem kommend wenig Chancen auf dem ausbildungsfaulen (ist ja auch zu teuer …) aber nach Fachkräften schreienden Arbeitsmarkt hat, wird kaum eine Wahl gelassen. Ein düsteres und etwas überspitztes Bild, das in dieser Härte auf Deutschland nicht zutreffen mag. Ganz unrealistisch ist es aber nicht, wie uns ein kurzer Blick über den Atlantik zu unserem „großen Bruder“ verrät. Dort rekrutiert sich der „Yankee-Doodle-Dandee“ in der Masse längst aus den Slums der heruntergekommenen Industriemetropolen. Und was dort schon ist, kann hier ja noch werden …

Es ist also kein Wunder, dass es für uns moderne Deutsche fast schon bizarr anmutet, wenn Menschen aus innerster Überzeugung und mit stolz geschwellter Brust ihren Wehrdienst antreten und ohne zu Zögern bereit sind, sich für höhere Ideale zu opfern. Vielleicht auch deshalb, weil uns diese Ideale und die darin verkörperten Werte abhanden gekommen und über Jahre konsequent aberzogen worden sind. Die Rede ist natürlich von Volk, Heimat und Vaterland. Begriffe, die hierzulande kaum jemand in den Mund nimmt, ohne sie gleich darauf verächtlich auszuspucken. Sind sie doch rückständig, reaktionär und widersprechen dem Kult um das liberalisierte Individuum.

Und doch gibt es sie. Die Armeen, die sich eben nicht auf schnöden Mammon sondern auf eben diese Ideale und auf die glühenden Herzen, die sie tragen, stützen. Eine davon ist die Koreanische Volksarmee (KVA).

„Wir dienen dem Vaterland und dem Volk und wir tragen den sozialistischen Aufbau in uns!“ ist nur einer der vielen Leitsprüche, die das Wesen dieser einzigartigen Armee charakterisieren. Nicht umsonst trägt sie das Volk an zentraler Stelle in ihrem Namen. Mit ca. 1,3 Millionen aktiven Soldaten zählt die KVA zu den größten Armeen der Welt und ist –überraschenderweise – alles andere als rückständig. Jeder Koreaner, egal ob Mann oder Frau, leistet einmal im Leben seinen Dienst im Militär. Und auch danach bleiben sie in den zahlreichen Traditions- und Reservistenverbänden der Armee treu.

Entstanden während der antijapanischen Befreiungskämpfe aus der ruhmreichen Partisanenarmee des großen Führers KIM IL SUNG, besteht die vorrangige Aufgabe der KVA im Schutz des Vaterlandes und seiner Grenzen vor fremden Aggressoren. Die Bewahrung der Integrität und Souveränität der Demokratischen Volksrepublik Korea ist oberstes Gebot. Anders als westliche Armeen dient die KVA einzig der Friedenssicherung und keinem expansiven Imperialismus, wie es in der westlichen Presse oft suggeriert wird. Doch das ist längst nicht ihre einzige Aufgabe.

Als Armee aus dem Volk und für das Volk durchdringt die KVA die gesamte Gesellschaft und leistet einen beachtlichen Anteil an der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes, getreu dem Motto, den „sozialistischen Aufbau in sich zu tragen“.

Auch am kulturellen Leben in der DVRK hat das Militär seinen Anteil. Sei es durch die Errichtung monumentaler Bauwerke oder der Mitwirkung an Konzerten, Operetten oder Großveranstaltungen, wie beispielsweise dem Arirang-Festival.

In Katastrophenfällen steht die Armee immer an vorderster Front. Jüngstes und eindrucksvolles Beispiel ist der tatkräftige Einsatz während der Gesundheitskrise im Mai dieses Jahres. In übermenschlicher Anstrengung gelang es der KVA innerhalb kürzester Zeit und mit vorausschauendem Handeln die Bedrohung durch die heimtückische Virus-Epidemie einzudämmen und letztlich zu bekämpfen. Selbstlos leisteten die Soldatinnen und Soldaten Tag und Nacht wertvolle medizinische Hilfe und sorgten sich aufopferungsvoll um ihre notleidenden Brüder und Schwestern. Sei es durch die akute Hilfe bei Wiederbelebungen, freiwillige Bluttransfusionen oder dem Teilen der eigenen Rationen.

Der insgesamt 91 Tage dauernde Kampf hat sich tief in das kollektive Gedächtnis des koreanischen Volkes eingebrannt. Die Taten der tapferen Soldatinnen und Soldaten während dieser Zeit bleiben auf ewig unvergessen und sind alles andere als selbstverständlich. Es brauchte keinen äußeren Ansporn, nur den Befehl des Gewissens, den jede und jeder einzelne fühlte und sich zur Pflicht machte. Erklären lässt sich dieser Opfersinn nur aus der innigen Verbundenheit zum Vaterland und der untrennbaren Einheit zwischen Volk und Armee.

Es sind diese Momente, die bei uns westlichen Lesern einen ehrfürchtigen Schauer verursachen und uns zurück denken lassen an Tage, an denen auch bei uns das Gewissen und die Sorge um Volk und Vaterland als innerer Antrieb ausreichte, um Übermenschliches zu leisten.

Wer weiß … was einst war, kann wieder werden. Es liegt an uns.

Übrigens: Auch in Deutschland gab es eine Armee, die das Volk an zentraler Stelle in ihrem Namen führte. Viele altgediente Genossen der NVA werden sich beim Lesen dieser Zeilen daran erinnern. Und selbst die älteren Jahrgänge der Bundeswehr mögen die ein oder andere Parallele – zumindest ihrer persönlichen Motivation – erkennen.