Mehr als nur Provokation!

Südkoreanische Ballons tragen das tödliche Corona-Virus in Massen über die Grenze. Ein eindeutiger Angriff auf die Souveränität und territoriale Unversehrtheit der Demokratischen Volksrepublik Korea!

Lange Zeit blieb die Demokratische Volksrepublik Korea von einem Übergreifen der COVID-19 Pandemie verschont. Umfangreiche, streng überwachte Schutz- und Kontrollmechanismen konnten das Volk vor den ernsten Auswirkungen des Virus, das bereits seit 2020 die ganze Welt in Atem hält, schützen.

Im April diesen Jahres musste dann, aller Maßnahmen zum Trotz, ein plötzlicher, rapider Anstieg der Infektionszahlen verzeichnet werden. Nur den übermenschlichen Anstrengungen von Parteiführung, Armee und Volk war es zu verdanken, dass der überraschende Ausbruch innerhalb nur eines Monats eingedämmt werden konnte. Beste medizinische Versorgung und eine logistische, wie auch organisatorische Meisterleistung sorgten dafür, dass die Zahl der Opfer ausgesprochen gering blieb.

Gleich zu Beginn des Ausbruchs ordnete die Partei unter Führung Marschall KIM JONG UNs umfassende Untersuchungen an, wie es dazu kommen konnte, und wie die Kontrollmaßnahmen zu verbessern seien.

Vor wenigen Tagen, am 10. August, veröffentlichte die Untersuchungskommission, bestehend aus hochrangigen Funktionären und Militärs, namhaften Wissenschaftlern, Medizinern und Forschungsinstituten, ihre Ergebnisse, die in ihrer Konsequenz mehr als nur beunruhigend sind.

Nach Auswertung der Komission konnte der Ort des Ausbruchs eingegrenzt und letztlich lokalisiert werden. So wurden die ersten Infektionsfälle – ein 18-jähriger Grenzsoldat und ein 5-jähriges Kind – aus der Provinz Kangwŏn-do, genauer dem kleinen Ort Ipho-Ri in der Region Kŭmgangsan, gemeldet. Von dort aus breitete sich das Virus – wie für alle COVID-19-Mutationen üblich – rasch über beinahe das ganze Land aus.

Das Besondere: Der Ort Ipho-Ri liegt in unmittelbarer Nähe zur Demarkationslinie, also der Grenze zum imperialistisch besetzten Süden der koreanischen Halbinsel. Hier, wie an vielen Orten in der Grenzregion, gehen oft Ballons, gefüllt mit imperialistischen Hetzschriften nieder, die im Süden von vermeintlichen „Dissidenten“ aus dem Norden unter Wohlwollen und mit Unterstützung der Regierung Südkoreas auf den Weg gebracht werden.

Zahlreiche Untersuchungen der auf dem Hoheitsgebiet der DVRK gelandeten Objekte zeigten nun, dass diese einen ungewöhnlich hohen Grad an Kontamination mit der tückischen Omikron-Variante des COVID-19 Virus aufweisen. An einen Zufall kann und will man da nicht glauben. Eher fügt sich das ungeheuerliche und planmäßige Kontaminieren von Gegenständen lückenlos in die Reihe anderer heimtückischer Operationen, deren einziges Ziel in der Destabilisierung der DVRK liegen. Menschenleben werden dafür offensichtlich billigend in Kauf genommen.

Auf die ersten Untersuchungsergebnisse folgte naturgemäß das Dementi aus dem Süden. So berief man sich in der Hauptsache darauf, dass ein Kontakt mit dem Virus über Oberflächen nur selten zu einer Infektion führe, und auch die Lebensdauer des Virus auf Oberflächen starkt eingeschränkt sei.

Das beide Behauptungen wenig Bestand haben, beweisen nicht nur zahlreiche internationale Studien und Forschungen, u.a. der WHO, der Michigan-University oder des Virginia Institute of Technology, sondern auch konkrete Beispiele, wie die COVID-19-Ausbrüche Ende März in den chinesischen Provinzen Zhejiang, Jiangsu und Liaoning. Nach Untersuchungen der chinesischen Behörden, konnte der Infektionsherd eindeutig in einer Textillieferung aus Südkorea identifiziert werden.

Es ist ein Mythos zu glauben, dass die Lebensdauer des Virus auf Oberflächen zu kurz und das Ansteckungsrisiko zu gering sei. Insbesondere die Omikron-Variante, von der die DVRK heimgesucht wurde, ist erstaunlich resistent auf Oberflächen. So beträgt die durchschnittliche Überlebensdauer auf Kunstoff 8,1 Tage, auf Stahl und Glas 7 Tage, auf Textilien 2 Tage und auf Papier 30 Minuten. Schon die letztgenannten 30 Minuten wären also für eine gezielte Ansteckung ausreichend.

Das Ansteckungsrisiko über Oberflächen ist zwar im Vergleich gering, aber durchaus möglich. Selbst bei einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 100 reicht ein einzelner Fall aus, um weitreichende Folgen zu verursachen. Genau darin liegt ja die Tücke des Virus. Dass die Demarkationslinie rund um die Uhr von vielen tapferen Soldaten der KVA bewacht wird ist kein Geheimnis. Man muss also nur geduldig genug sein … steter Tropfen hölt den Stein.

Fasst man all diese Erkenntnisse zusammen, fällt es schwer von einem Zufall auszugehen. Schließt man diesen Zufall aber aus, muss man in der Konsequenz von einem klaren bio-chemischen Angriff auf die DVRK ausgehen. Was das für die innerkoreanischen Beziehungen und die Lage auf der Halbinsel bedeutet dürfte klar sein.

Der Staats- und Parteiführung in Pjöngjang ist an keiner Eskalation der Lage gelegen. Hinnehmen kann sie ein solches Verhalten aber auch nicht.

Daher ist es wichtig, alle Informationen über diesen unfassbaren Vorfall in die Welt zu tragen, um das brandgefährliche Spiel der Südkoreanischen Regierung international zu verurteilen. Die Kriegstreiber in Seoul müssen in ihrem Wahnsinn aufgehalten werden, der in letzter Konsequenz zu unermesslichem Leid auf der gesamten koreanische Halbinsel führen kann.

Die Antiimperialistische Plattform Deutschland steht ungebrochen, solidarisch und treu zum koreanischen Volk und zur Demokratischen Volksrepublik Korea.

Wir verurteilen aufs Schärfste das unmenschliche und kriegstreiberische Verhalten der imperialistischen Marionetten-Regierung im Süden der koreanischen Halbinsel.

Wir fordern schärfste internationale Ächtung des südkoreanischen Vorgehens.

Wir fordern die Vereinten Nationen auf, sich dieses Themas anzunehmen und Konsequenzen daraus zu ziehen.

Lang lebe das koreanische Volk!
Lang lebe die Demokratische Volksrepublik Korea!
Lang lebe der hochverehrte Marschall und weise Führer des Volkes KIM JONG UN!
Lang lebe die koreanische Revolution!

gez. Michael Koth,
Vorsitzender der Antiimperialistischen Plattform Deutschland


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