Die reichen Menschen in der DVRK

Oder: Warum der Westen uns (für) dumm verkauft

Bildung ist unumstritten unser höchstes Gut. Weit mehr wert als alle materiellen Reichtümer ist sie ein wertvoller Schatz, der uns ein Leben lang begleitet. Bildung hilft uns, Zusammenhänge zu verstehen und mit offenen Augen, klaren Geist und wachem Herzen durch die Welt zu gehen.

Bildung, und vor allem wie Sie zugänglich und ausgestaltet ist, ist daher immer auch Spiegel einer Gesellschaft. Im Negativen genauso, wie im Positiven. Ersteres dürfen wir hierzulande – und in jedem Land, in dem der schnöde Mammon über das Volk regiert – tagtäglich am eigenen Leib erleben.

Es ist symptomatisch für den westlichen Kapitalismus, dass Bildung keinen hohen Stellenwert genießt. Jedenfalls wenn man es gesamtgesellschaftlich betrachtet. Einige wenige Eliten – meist die, die es sich leisten können – genießen durchaus eine vorzügliche Ausbildung. Die Volksmasse wird dagegen systematisch verdummt und immer mehr zum reinen Produktionsmittel degradiert. Eine „Produktivkraft“ sehen Kapitlisten schon lange nicht mehr in ihren Arbeitern.

Man stelle sich nur einmal vor, Bildung wäre plötzlich für alle und jeden unumschränkt zugänglich. Keine Woche würde ich diesem System geben. Versteht der Arbeiter oder die Arbeiterin erst einmal die grundlegenden Zusammenhänge zwischen Ausbeutung und Profit, wird er schnell merken, wo er oder sie die Ursache für sein Elend zu suchen hat. Im Kapitalismus ist Bildung nur noch ein Instrument – eher eine „Waffe“ – um die Macht der Elite zu festigen und die Massen ruhigzustellen.

Aber wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Wenn auch eine halbe Weltreise entfernt. Glücklicherweise gibt es in dieser Welt auch diejenigen, die es anders machen. Zugegeben, es sind nur wenige fortschrittliche Gesellschaften, von denen wir reden. Umso wichtiger aber ist es, diese Gegenmodelle im Auge zu behalten, um dem Arbeiter und der Arbeiterin zuzurufen – Schau, es geht auch anders!

Grundschüler in der DVRK während ihres ersten Schultages

Als strahlendes Vorbild sei uns die Demokratische Volksrepublik Korea genannt. Ob Arbeiter, Bauer oder Parteifunktionär: Alle haben die gleichen Chancen. Hier ist Bildung wahrhaft jedem zugänglich.

Angefangen mit einer fünfjährigen Grundschulausbildung, über die dreijährige Mittelschule bis hin zur ebenfalls dreijährigen Oberschule werden die Kinder in der DVRK zu verantwortungsbewussten und produktiven Mitgliedern der Gesellschaft erzogen, die das Schicksal ihres Landes und ihres Volkes selbst bestimmen.

Ein Video über den ersten Schultag in der DVRK

Dabei beginnt der Bildungsweg sogar schon vor der eigentlichen Schullaufbahn. In den Kinderkrippen und Kindergärten entdecken die Jüngsten was es heißt, in einer fortschrittlichen Gesellschaft zu leben. Hier wird mehr mit dem Herz als mit dem Verstand gelernt. Gegenseitige Rücksichtnahme, Solidarität und die Kraft der Gemeinschaft … das sind Werte, die in Korea schon den Kleinsten bewusst und stets präsent sind.

Natürlich hört das Lernen nicht nach der Schule auf. Die Menschen lernen ein Leben lang. Ob in Kunstgemeinschaften, Betriebskollektiven, in Parteiausschüssen oder über die öffentlichen (und natürlich kostenlosen) Bibliotheken und Kulturangebote – in der DVRK gibt es dafür zahllose Möglichkeiten.

Aber wie ist das möglich? Ganz einfach. In der Demokratischen Volksrepublik steht das Volk im Mittelpunkt. Ihm wird alles untergeordnet. So gibt es nicht nur frei zugängliche und kostenlose Schulen und Bildungsangebote, sondern auch das Material – angefangen von Büchern, Heften, Stiften und Schuluniformen, bis zu modernster technischer Ausrüstung – wird ganz selbstverständlich kostenfrei und umfänglich zur Verfügung gestellt.

Schuluniformen sind sichtbares Zeichen der Gleichheit. Niemand wird bevorzugt, alle sind Gemeinschaft. Die Uniformen werden natürlich auch kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Darüber hinaus sind Kindergärten und Kinderkrippen – natürlich ebenfalls kostenfrei – oft an den Betrieben angeschlossen. Denn man weiß, dass gerade für die Jüngsten auch der enge Kontakt zu Vater und vor allem Mutter wichtig ist. So können die Mütter ihrer Arbeit nachgehen, während ihre Liebsten ganz in der Nähe betreut werden. So sieht echter Fortschritt aus.

Arbeiterinnen der Seidenspinnerei „Kim Jong Suk“ mit ihren Kindern aus der Betriebskinderkrippe auf dem Weg nach Hause. Derartige Szenen kennen Ältere von uns aus den VEBs und Kombinaten der DDR.

Übrigens, wer ähnliche Erfahrungen in seiner eigenen Kindheit gemacht hat, hatte vermutlich das Glück in der DDR groß geworden zu sein. Erstaunlich aber wahr … trotz aller Schmähungen gegen die böse SED-Diktatur kommen sogar einige (wenige) BRD-Medien nicht umhin, der DDR das bessere Bildungssystem zu attestieren. Ein Funken Hoffnung, oder doch nur das blinde Huhn, dass zufällig ein Korn gefunden hat.


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